Hein Lüth erklärte uns seine Heimatstadt

Dienstag, 21. Juli 2026

Nach einer traumlosen Nacht planten wir bei einem ausgiebigen Frühstück den heutigen Tag. Bei unserem gestrigen Aufenthalt in Lütjenburg hatten wir nämlich bei der Touristinformation gelesen, dass es heute um 11.00 Uhr eine Stadtführung geben sollte. Diese wollten wir uns nicht entgehen lassen.

Lütjenburg ist eine über 800 Jahre alte bezaubernde Kleinstadt in der Hohwachter Bucht inmitten der ostholsteinischen Schweiz.

Ein älterer Herr, der den Nachtwächter, Ausrufer und Gesetzeshüter vom Ende des 19. Jahrhunderts, Hein Lüth, verkörperte, hatte so manche Geschichten beim Rundgang durch seine Stadt zu erzählen. Ein echtes Lütjenburger Original.

Der Ort Lütjenburg hat ein sehr schönes und gepflegtes historisches Stadtzentrum, in dem es keinen Leerstand gibt. Wir durften uns gut 2 Stunden davon überzeugen.

Weiter ging es dann zum Gut Panker, welches in der Stadtführung kurz erwähnt wurde.

Das über 500 Jahre alte Gut liegt in Panker im Kreis Plön. Noch heute ist Gut Panker ein Sitz der Hessischen Hausstiftung.

Das Herrenhaus bildet den Mittelpunkt des Gutsdorfes, das Teil der Gemeinde Panker ist und in dem rund 80 Menschen leben.

Zu den erhaltenen Bauten gehören die Lehnshäuser der früheren Gutsarbeiter, ein Witwenstift, die Remise und der ehemalige Marstall, in dem eines der bedeutendsten Thrakenergestüte des Landes untergebracht ist, sowie die Kapelle.

Viele Künstler haben hier ihre Ateliers.

Nach einem kurzen Abstecher zur Hohwacht an der Ostsee,

wo wir nicht einmal einen Eisbecher bekamen, fuhren wir zurück nach Lütjenburg. Zwar gibt es dort ein Eiscafé, doch 10 € waren die Eisbecher auch nicht wert. Naja …

In unserer doch recht primitiven Küche zauberten wir dann ein einfaches Chili con Carne und konnten sogar noch draußen essen.