Sonntag, 28. Juni 2020
Das wechselhafte Wetter veranlasste uns heute, auf historischen Spuren zu wandeln.
Unweit unseres Feriendomizils befindet sich ja bekanntlich die geographische Mitte Deutschlands. Diese wird gekennzeichnet durch eine Linde und einen großen Stein. Lohnt sich immerhin für ein Foto.
Unmittelbar in der Nähe befindet sich das „Opfermoor“, eine germanische Kultstätte. Im dazugehörigen Museum holten wir uns den nötigen Input: Schon 600 v. Chr. siedelten hier erstmals Germanen vom Volksstamm der Hermunduren. In den nächsten 1000 Jahren entstand ein kleines Dorf, sowie verschiedene Kultstätten rund um den kleinen See. An den Kultstätten wurden noch bis ins Hochmittelalter und trotz der fortschreitenden Christianisierung den heidnischen Göttern Opfer, Tiere als auch Menschen, dargebracht.
Heute kann man Nachbauten der Häuser und Kultstätten besichtigen. Nach einer kleinen Verschnaufpause machten wir uns auf zur Burg Haineck oberhalb von Nazza. Dort gibt es eine schöne Aussicht. In Treffurt gab es dann noch einen kleinen Eisbecher.




