Freitag, 2. August 2024

Es regnete noch immer, als wir aufstanden. Erst gegen Mittag klarte es etwas auf, weshalb wir uns mit dem Auto auf den Weg nach Thale machten. Ein riesiger, fast leerer Parkplatz, noch dazu preisgünstig, lud uns direkt zum Anhalten ein.
Um den Hexentanzplatz von Thale aus zu Fuß zu erreichen, benötigt man etwa 45 Minuten. Der Weg führt teils steil bergauf durch lichten Eichenwald, vorbei an einem Aussichtsturm. Von dort reicht der Blick weit über Thale hinaus in das flache Harzvorland, aber auch über das enge Bodetal zu den Klippen der Roßtrappe.
Alternativ erreicht man den Hexentanzplatz auch mit der Seilbahn. Einige Gondeln haben einen Glasboden, um während der Fahrt ins romantische Bodetal blicken zu können. Das gefällt aber nicht jedem.


Oben angekommen, zeigte sich endlich die Sonne. Der Rundgang und auch das Erklimmen einzelner Felsen begann. Naja, nicht jedermann ist so waghalsig, auch ungesicherte Vorsprünge zu besteigen. Steile Hänge, stellenweise bis ins Tal gerutschte Gerölllawinen, abgestürzte Bäume, soweit das Auge reicht. Auch der Blick zur Roßtrappe idyllisch. Stellt sich die Frage, warum der Riese Bodo bei seinem Sprung dahin abstürzte. Aber so kam wenigstens der Fluss zu seinem Namen.



Nach einem zünftigen Kesselgulasch bzw. einer Erbsensuppe unter Beobachtung einer Hexe gesellten wir uns noch in den Trubel der Attraktionen, die unbedingt auch an diesem Ort errichtet werden mussten. Der Mensch braucht seinen Spaß, dachte auch Heiko. Und schon war er unterwegs auf der Sommerrodelbahn.



Nach der Abfahrt ging es kurz durch den Ort, um dann wieder in unsere Wohnung zurückzukehren.
