Mittwoch, 22. Oktober 2025
Bei witterungsbedingt nicht ganz so guten Voraussetzungen machten wir uns auf in den Nachbarort Bad Lobenstein, weil wir hier mal Sehenswürdigkeiten erkunden wollten, die wir noch nicht besucht hatten.
Nach einem kurzen Blick in den Werksverkauf bei „Turm-Schuh Lobenstein“ und der Feststellung, dass auch diese Stadt immer mehr Leerstand und verfallene Fabriken und Häuser hat, liefen wir zur ehemaligen Burganlage.

Die Burgruine Lobenstein befindet sich auf einem Bergkegel inmitten der Altstadt von Bad Lobenstein.



Da nur der rund 30 m hohe Bergfried gut erhalten und weithin sichtbar ist, wird heute meist nur vom Alten Turm gesprochen. Der Turm ist das Wahrzeichen der Stadt Bad Lobenstein und als Aussichtsturm begehbar.
Selbstverständlich waren wir auch oben und hatten einen herrlichen Ausblick.



Nach einem Rundgang durch die Stadt gab es beim Bäcker für jeden von uns noch schnell ein Reformationsbrötchen auf die Hand, damit wir wieder zu Kräften kamen. Es ist eine Art Kuchenbrötchen aus Hefeteig mit Rosinen, das einer Bischofsmütze ähnelt und mit Puderzucker bestreut ist. Lecker!


Weiter ging es nach Schleiz, in die Rennstadt.
Das Schleizer Dreieck ist eine temporäre Motorsport-Rennstrecke in Thüringen nahe der Stadt Schleiz. Der seit 1923 genutzte, älteste Straßenrundkurs Deutschlands ist bis heute bekannt für Straßenrennen für Motorrad, Rennwagen und Tourenwagen, für historischen Motorsport sowie auch für internationale Wettbewerbsformate wie beispielsweise die Deutsche Motorrad-Straßenmeisterschaft (IDM). 🏍 🛣 🛵
Auch wir fuhren mal ein Stück auf der Rennstrecke. Naja, kein Rennen.


Auf dem Markt legten wir auch noch eine kleine Pause zum Shoppen ein.


Danach fuhren wir weiter und machten einen kurzen Abstecher zur Staumauer der Bleilochtalsperre. Ein Wanderweg führte uns direkt am Hochufer entlang, sehr idyllisch.


Da wir nirgends ein Café fanden, musste ein im roten NETTO erstandener kalter Kaffee ☕️ her.

Ein Saunabesuch vor dem Abendessen musste auch noch sein.
Dann wurde das für uns letzte Abendbüfett gestürmt.🏃♀️🏃
Die Soljanka enthielt leider mehr Würstchen als Fleisch, geschmacklich demzufolge nicht ganz so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Dann waren Fischcurry mit Reis im Angebot, Rindergulasch und ein vorzüglicher Hausbraten. Mit Spinat gefüllte Canelloni machten schließlich die Auswahl schwer. Aber kein Problem, schließlich darf man von allem etwas nehmen… Und dann muss der Fahrstuhl wieder benutzt werden. 🤣
Finaly gab es noch einen Drink, einen Mojito, an der Hotel-Bar.

