Mit Hexe Flora unterwegs im Bodetal

Samstag, 3. August 2024

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir bei bestem Wetter nach Thale. Dort hatten wir und 22 weitere Wanderfreudige mit Hexe Flora eine Verabredung. Pünktlich um 11.00 Uhr starteten wir vom Kurpark aus in Richtung der Stelle, wo Kalte und Warme Bode sich zur Bode zusammenschließen. Von der Hubertusbrücke aus sehr gut zu überschauen.

Vorbei ging es nun an der Station, von wo aus der Sessellift zur Roßtrappe startet. Wenig später erreichten wir die Seilbahn, die zum Hexentanzplatz führt.

Das Bodetal, der Grand Canyon des Ostharzes, lag vor uns. Es ist eines der spektakulärsten Täler des Harzes. Bis zu 230 Meter steigen schroffe Felswände fast senkrecht auf und drücken die Bode in ein enges Flussbett. Das Bodetal zwischen Thale und Treseburg steht bereits seit 1937 unter Naturschutz. Man findet hier zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten. Mit viel Glück entdeckt man auch einen Feuersalamander. Immer wieder liegen an den steilen Hängen umgestürzte Bäume, die dort verwittern. Stellenweise rutschen Gerölllawinen weit ins Tal.

Das Bodetal nennt man ebenfalls das Reich der Sagen und Mythen. Auch wir bekamen Kostproben davon zu hören und erweiterten zudem unser Wissen über allerlei Kräuter und ihre Anwendungsgebiete. In flüssiger Form angewandt, führt es lahme Wanderer sogar wieder zu Höchstleistungen. Bei nur 28°C außerhalb des Bodetales nicht schlecht.

Zur Abkühlung gab es am Nachmittag lediglich je 2 Kugeln Eis auf die Hand. Beflügelt vom Kräuterlikör ging es weiter nach Blankenburg. Vor dem „Wochenendeinkauf“ erklommen wir noch die Burg und Festung Regenstein. Naja das, was davon übrig ist.

Die noch erhaltenen eindrucksvoll in den Fels gearbeiteten Räume lassen erahnen, wie bedeutend und wehrhaft die Burg Regenstein einst gewesen ist.

Zum Abschluss des erlebnisreichen wie anstrengenden Tages leisteten wir uns ein Grillmenü. Entsprechende Kräuter helfen jetzt bei der Verdauung und nehmen das Völlegefühl, wie uns heute erklärt wurde.