Eine Seefahrt, …

Freitag, 25.10.2024

Wieder ein schöner und sonniger Tag, den es zu nutzen galt.

Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir nach Stubbenfelde, wo das Auto geparkt wurde. Weiter liefen wir über die 700 m lange Dünenpromenade nach Kölpinsee und erreichten zunächst das Strandhotel „Seerose“. Vor vielen Jahren haben wir hier einmal ein Wochenende verbracht.

Direkt hinter dem Hotel beginnt der Bergwald. Oberhalb der Küste ging es nun in Richtung Streckelsberg bis Koserow. Der Streckelsberg wiederum ist eine etwa 60 m hohe Kliffranddüne und damit die dritthöchste Erhebung der Insel. Von da aus hat man einen prächtigen Ausblick entlang der Küste und hinaus auf die Ostsee. Nur wirkte diese heute wieder wie eine Badewanne. Bei ordentlichem Wellengang wäre der Anblick mit Sicherheit noch schöner gewesen.

Wellen brauchten wir für unseren zweiten Programmpunkt allerdings nicht wirklich, denn vom Hafen Stagnieß aus wollten wir in See stechen.

Uns erwartete ein traumhafter kleiner Naturhafen. Er liegt ganz versteckt am Achterwasser. Es ist alles da. Eine Hafenmeisterei, ein Café, ein Imbiss, sogar ein Campingplatz. Alles erschien in Miniatur, auch das Wasser plätscherte leise an der Kaikante.

Die lange Ausfahrt ist von Bäumen gesäumt. Auf der „Jessica“ verließen wir den Hafen und wurden tatsächlich von zwei Seeadlern verabschiedet. Wie wir erfuhren, gibt es auf Usedom 28 Brutpaare, 3 weitere im polnischen Teil der Insel.

Nach zwei Stunden Schippern auf dem Achterwasser endete unsere Reise leider auch schon wieder.

Zurück in Bansin, suchten wir noch einmal Strand und Seebrücke auf. Dort legte doch glatt auch ein Schiff an.

Am letzten Abend unseres Urlaubs genießen wir Ofenhähnchen mit Gemüse und Kartoffeln. Auf dem Blech zubereitet, daher eine Menge und wieder sehr lecker. Dazu gibt es ausnahmsweise einen Roséwein.