Montag, 16. Februar 2026
Eisiger Wind wehte uns heute früh entgegen. Das Thermometer zeigte auch frische -7 °C.
Weil auch das Jagdschloss Granitz seinen Ruhetag hatte, entschlossen wir uns für eine Inselrundfahrt mit einigen Unterbrechungen.
Unser erstes Ziel war der Fährhafen Schaprode, von dem aus zwar kein Schiff fuhr, man aber einen Blick auf die Insel Hiddensee werfen konnte.


Einen kurzen Abstecher machten wir nach Trent, wo wir in grauen Urzeiten mal mit Nina und Matti ein verlängertes Wochenende in einem Hotel verbrachten. Da dieses tatsächlich irgendwo im Nirgendwo am Rande der Zivilisation liegt, lohnte sich das Aussteigen nicht.
Weiter ging es zur Wittower Fähre, mit der wir übersetzen konnten. Auf den Eisflächen daneben waren die verendeten Schwäne kein schöner Anblick.

Wieck, wo wir 2016 in den Herbstferien ein schönes Häuschen gemietet hatten, war der nächste Anlaufpunkt. Viel zu sehen gab es dort nicht. Alles geschlossen, auch die Eisdecke.
In Glowe, wo wir ebenfalls schon schöne verlängerte Wochenenden verbracht hatten, stiegen wir für einen Spaziergang aus. Sibirische Kälte empfing uns hier. Diesmal aber hielten wir durch. Dick eingemummelt blickten wir hinüber zum Kap Arkona.



Wer den Freitagabendfilm „Praxis mit Meerblick“ kennt, weiß, dass dieser in Sassnitz spielt oder spielen soll. Zumindest befinden sich hier einige Drehorte. Diese haben wir in der Sassnitzer Altstadt erkundet.


Zum Schluss gab es noch Kaffee und Kuchen in einer Bäckerei an der Promenade in der Altstadt.


Das Abendessen wurde diesmal wieder selbst gekocht. Nudeln mit Gemüse-Sahnesoße. Lecker.
Aber der Höhepunkt des Tages stand noch bevor: Wir hatten Karten für eine Gastspiel des Dresdner Kabaretts „Die Herkuleskeule“ im beeindruckenden Putbusser Theater. Das Zwei-Personen-Stück hieß „Generation XY ungelöst“ und es beleuchtete aktuelle gesellschaftliche Probleme auf unterhaltsame Weise.

