Die südliche Schleimündung und Kappeln

Montag, 7. August 2023

Uns wurde ein stürmischer Tag angekündigt. Also musste es ans Meer gehen. So starteten wir nach einem gemütlichen Frühstück in Richtung Ostsee. Der Weg führte uns zur südlichen Schleimündung.

Dort liegt der Ort Olpenitz. Durch den Aufbau des Marinestützpunkts Olpenitz 1959 entstand hier Deutschlands größter Marinehafen an der Ostsee, der aber 2005 geschlossen wurde. Auf dem Areal sollte ein riesiges OstseeResort entstehen. Ist es auch. Tausende Ferienunterkünfte zu Land und zu Wasser mit maximalem Leerstand in der Hochsaison. Und es wird noch immer weiter gebaut. Obwohl diese Häuser modern sein sollen, wirkte auf uns alles sehr unpersönlich und wenig einladend. Auch der Strand entspricht in keinster Weise dem Komfort an unserer Küste. Aber wir müssen uns dort ja nicht einmieten.

Leider herrschte hier ablandiger Wind, auf der Ostsee war nichts los. Ansonsten wurden wir kräftig durchgepustet.

Nach einem leckeren Fischbrötchen machten wir auf dem Rückweg in Kappeln Station. Dort blieb die Brücke wegen des immer stärker werdenden Windes geschlossen. Es waren bis auf den Raddamfer keine Schiffe unterwegs. Aber viele Touristen. Wir schlossen uns ihnen an.

Kappeln besticht nicht nur durch die maritime Atmosphäre, sondern auch durch sein malerisches Flair. Es gibt eine verwinkelte historische Innenstadt mit kleinen Höfen. Besonders markant sticht die Fischräucherei aus dem Stadtbild heraus, auch die Mühle Amanda.

Wegen der steifen Brise zogen wir uns dann doch lieber ins Hinterland zurück.

Zum Abendessen gibt’s einen Wikingertopf.

Schaun wir mal, was der Sturm noch für Überraschungen bringt.