Donnerstag, 30.Juli 2026
Gegen 10 Uhr waren es schon 25 Grad, aber da mussten wir heute ja alle durch.
Wir fuhren also nach Malente, um vom Schiffsanleger am Dieksee unsere 5-Seen-Tour zu starten. Punkt 11.00 Uhr legten wir ab. Zunächst machten wir es uns auf dem Außendeck gemütlich, denn dort wehte noch ein laues Lüftchen. Die Temperaturen schraubten sich jedoch immer weiter in die Höhe.
Ein netter Kapitän erklärte uns während der zweistündigen Rundfahrt über die fünf Seen Dieksee, Langensee, Behlersee, Höftsee und Edebergsee manch Wissenswertes.
Unser Weg führte vorbei an kleinen, niedlichen Buchten, dichten Wäldern und engen Durchfahrten und Kanälen. Einen Großteil der Strecke verbrachten wir dann allerdings schon unter Deck, um nicht noch am letzten Tag einen Sonnenstich zu bekommen. So erlebten wir dann auch live mit, wie plötzlich die Elektrik ausfiel und etwas Unruhe aufkam. Für uns war diese Tatsache unwesentlich. Der Motor lief und wir stiegen in Malente ohnehin aus. Leute, die zurück nach Plön wollten, mussten auf ein anderes Schiff umsteigen.
Inzwischen zeigte das Thermometer 36°C an. Wir planten kurzerhand um und fuhren nach Eutin. Dort wollten wir heute eigentlich zum Abendessen im dortigen Brauhaus einkehren. Nun wurde es ein späteres Mittagessen.
Da für den Abend ohnehin Gewitter bzw. Unwetter angesagt waren, hatten wir beschlossen, die letzte Nacht nicht mehr in der Reetkate zu verbringen. Wir packten also unsere Sachen, tranken noch gemütlich einen Kaffee, duschten und starteten gegen 17.15 Uhr in Richtung Heimat.
Ja, das erste Unwetter haben wir gerade überstanden. Da waren wir 37 km vor Wismar. Es hat mächtig geregnet und unaufhörlich geblitzt und gekracht. Nun sind wir auf Höhe Wismar, es regnet leicht. Wir sind trotz langsamerer Fahrweise schneller als die Gewitterfront. Erstaunlich, wir haben jetzt nur noch 20°C.
Schauen wir mal, wie die weitere Entwicklung aussieht. Es ist jedenfalls sehr stürmisch.
Das irre Regengebiet begleitete uns bis zum Schluss. Von der Autobahnabfahrt war es nochmals richtig gefährlich, weil die Strecke von riesigen Bäumen gesäumt ist und schon unzählige Äste auf der Straße lagen. Am Ende kamen wir unbeschadet zu Hause an. Jetzt freuen wir uns auf unser eigenes Bett, denn das in dem Häuschen war doch sehr gewöhnungsbedürftig und raubte mindestens einer von uns einen erholsamen Schlaf.
Damit ist dieser schöne Urlaub auch schon wieder Geschichte.