Freitag, 24. Juli 2026
Heute zeigte sich das Wetter nicht von seiner schönsten Seite. Der Himmel war überwiegend grau, mal abgesehen von kurzen Auflockerungen.
Also entschieden wir, dort weiterzumachen, wo wir gestern aufgehört hatten. In Malente.
Der Rucksack war mit etwas Proviant, kühlen Getränken und wetterfesten Jacken schnell gepackt.
Unser erster Haltepunkt war kurz vor Malente. Den auf einem „Berg“ von knapp 90m Höhe stehenden Holzbergturm, ein 2020 fertiggestellter Stahlturm von 32m Höhe, hatten wir schnell gestürmt. Die 147 Stufen schafften wir locker. Kurze Treppenabschnitte und Zwischenplattformen machen den Aufstieg angenehm. Oben sah man die Holsteinische Schweiz, die Seenlandschaft und im Dunst sogar markante Punkte Richtung Kiel und Ostseeküste.

Nur ein kleines Stück weiter befindet sich der Wildpark Malente. Man darf ihn allerdings keinesfalls mit Ivenack oder gar Güstrow vergleichen. Größenordnungen, die der Park hier nicht erreicht.
Wir mussten uns mit einer Rotte Wilschweinen (einer Bache mit 6 Jungtieren, die das Streifenfell der Frischlinge bereits abgelegt hatten), einem Damhirsch mit großem Schaufelgeweih und zahlreichen Stücken Rotwild zufrieden geben.
Ein Waldweg führte uns anschließend direkt ins Zentrum von Malente. Zunächst verweilten wir am Bootsanleger, von dem aus auch die 5 Seen-Tour startet. Diese haben wir jedoch für einen anderen Tag geplant.
Nach der kleinen Erholungsphase ging es direkt weiter in den in der Nähe befindlichen Kurpark. Zur Entspannung natürlich. Der Kurpark passte zwar zu der Örtlichkeit, doch eine Kureinrichtung oder auch nur Kurgäste waren nicht zu finden.
Wenigstens ein Eis gönnten wir uns noch. Dabei wurde über das Abendessen verhandelt.

Ganz vegetarisch gibt es Nudeln 🍜 mit leckerer Tomatensauce, selbstgemacht natürlich. Zutaten für unsere 2-Topf-Gerichte können wir täglich frisch erwerben, doch müssen wir stets darauf achten, dass es nur 2 Kochstellen gibt, für die jedoch Pfannen und Töpfe nicht wirklich ausgelegt sind und damit sich damit erschwerend auf die Arbeit der Köche auswirken.
Alternativ könnte man natürlich auch essen gehen. Eher fahren, denn erst ca. 15 Kilometer entfernt findet man entsprechende Lokalitäten.