Pp – Putbus pur

Mittwoch, 18. Februar 2026

Bei herrlichem Sonnenschein fiel die Vorstellung, heute wieder nach Hause fahren zu müssen, natürlich schwer. Deshalb verzögerten wir die Abreise noch ein wenig.

Nach einem entspannten Frühstück und dem Verstauen des Gepäcks stellten wir das Auto am „Circus“, so heißt die Rundstraße, ab. Wir spazierten eine große Runde durch den Schlosspark.

Wilhelm Malte Fürst zu Putbus gründete im Jahr 1810 für sich und seine junge Familie eine eigene Residenz. Die herrschaftlichen Bauten und die großzügig angelegten Plätze wie Circus und Markt bilden mit dem 75 ha großen Landschaftspark eine perfekte Einheit von Architektur, Kultur und Natur. Die weißen Stadtvillen und Häuser mit den vielen Rosenstöcken davor prägen das Bild des Ortes. Daher wird Putbus nicht nur als die „Weiße Stadt am Meer“, sondern auch als „Rosenstadt“ bezeichnet.

Putbus hatte mal ein Schloss, welches einst das größte Bauwerk Vorpommerns war. Heute steht an der Stelle nur noch der Treppenaufgang zur PERGOLA des Schlosses. Das Gebäude selbst überstand 1865 zwar einen großen Brand und wurde wieder hergerichtet. Allerdings wurde es im Jahr 1964 wegen Baufälligkeit abgerissen.

Der Marstall wird heute für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Die Orangerie und die alte Schmiede sind ebenfalls erhalten. Das Fasanenhaus ist nur noch eine Ruine, vom Schwanenteich war nicht viel zu erkennen. Die Schlosskirche erscheint etwas ungewöhnlich, sie wurde ursprünglich als Kursaal erbaut und genutzt.

Der Park drumherum ist imposant und im Sommer bestimmt sehenswerter als jetzt bei Eis und Schnee.

Auf der ehemaligen Kuhkoppel ließ der Fürst zu Putbus einen Wildpark entstehen, in dem über 50 Exemplare Rot- und Damwild leben. Darunter einige weiße Tiere.

Auch der Markt mit dem Theater und der Circus sind interessant.

Dann war es Zeit für den Aufbruch. Wir brachten Mäxchen zum Zug nach Bergen, von wo aus er sich auf den Heimweg nach Rostock machte. Dort wartet in der studienfreien Zeit noch einiges an Aufgaben auf ihn.

Wir selbst legten noch einen kurzen Zwischenstopp in der „Alten Pommernkate“ in Rambin ein.

Etwa zur selben Zeit erreichten Mäxchen und wir unsere Zielorte. Wir sind uns einig, dass es sehr schöne und entspannende Urlaubstage waren.