Donnerstag, 12. Februar 2026
Schon gestern waren Schnee ❄️ und Schneeregen 🌨️ für heute angesagt worden. Ein Blick aus dem Fenster am Morgen bestätigte die Prognose tatsächlich. So wirklich treibt das Wetter niemanden aus dem Haus.
Nach einem ausgiebigen Frühstück nutzten wir die Zeit für Ausflugsplanungen und das Lesen der mitgebrachten Bücher.
Immerhin sollte es noch nach Bergen gehen, um Julian Max vom Bahnhof abzuholen. Auch er braucht unbedingt mal eine Auszeit nach all den Ereignissen der letzten Wochen. So ließ er sich die Chance nicht nehmen, hier das freie Zimmer beziehen zu können und sich ein wenig verwöhnen zu lassen.
Mit einer Verspätung von ca. 15 Minuten traf Mäxchen gegen 13.45 Uhr in Bergen ein. Gemeinsam wurde das heutige Abendmahl besprochen und auch gleich noch in einem gut ausgestatteten Edeka eingekauft.
Auf dem Weg zum Ferienhaus unternahmen wir eine weitere Ortskontrollfahrt durch Putbus.
Putbus ist die jüngste planmäßig angelegte Residenzstadt Deutschlands. Fürst Wilhelm Malte zu Putbus ließ die Stadt 1810 rund um sein Schloss auf dem Reißbrett planen und begann mit den umfangreichen Baumaßnahmen. Ganz im Stile des Klassizismus errichtet, erstrahlen die schönen Bauten noch heute in reinem Weiß. Vor allen Häusern stehen noch heute Rosenbüsche, ganz wie es der Fürst seinerzeit angewiesen hatte.
Wir hatten vor, am Nachmittag in einem Café einzukehren und entschlossen uns für das hiesige Rosencafé.
Das Rosencafé wurde 1828/29 ursprünglich als Gartenhaus des Fürsten an der Ostseite des früheren Küchengartens erbaut. Das eigentlich für den Gärtner des Fürsten bestimmte Gebäude nahm von 1828 bis 1866 immer wieder prominente Gäste auf und diente nach einem Schlossbrand 1865 zeitweilig als Quartier für die fürstliche Familie.
Ab 1957/58 gibt es in diesem Haus das Rosencafé. 2011 wurde das Gebäude umfassend saniert und seit Mai 2012 kreieren hier Konditormeister individuelle Tortenkunstwerke für Brautpaare, aber auch Geburtstagstorten, Kuchen, Schokoladen und Pralinen für das Café.
So fand jeder von uns sein Stück Torte 🍰 ganz nach seinem Geschmack.
Eigentlich waren wir gut satt. Zum Abendessen gab es dann trotzdem noch Ofengemüse mit Hähnchenkeulen und im Kaminofen loderte ein schönes Feuerchen.

Es war im Haus angenehm warm, während es draußen (Wo auch sonst?) immer weiter schneite.