Mittwoch, 23. Oktober 2024
Das Besondere an der Insel Usedom ist, dass man ganz schnell der Lebendigkeit der Seebäder entfliehen kann.
Im Hinterland, wo die Insel am ursprünglichsten ist, warten Ruhe, Weite und fast unberührte Natur. In der Nähe von Zinnowitz befindet sich die Halbinsel Gnitz, die unser heutiges Ziel war. Sie liegt zwischen Krumminer Wieck, Peenestrom und Achterwasser. Die leicht hügelige Landschaft in dieser Gegend wird durch Wälder und Äcker bestimmt.
Uns zog es ins Naturschutzgebiet „Südspitze Gnitz“. Still und verträumt wirkte nicht nur der hiesige Naturcampingplatz auf uns. Wander- und Radwege führen die Besucher an entlegene Orte. Ein Trampelpfad führt am 18m hohen Steilufer entlang bis hinauf auf den 32m „hohen“ Weißen Berg. Von hier aus eröffnete sich uns ein herrlicher Blick über die Krumminer Wieck bis hinüber nach Wolgast. Die Farben des Herbstes, die wir anfangs schon an einer Scharlacheiche bewunderten, sind in unmittelbarer Nähe des Wassers besonders schön.




Dass man der Natur freien Lauf lässt, erschließt sich auch aus den schiefen Bäumen, die nach und nach am Steilufer in die Tiefe rutschen, bis sie schließlich langsam verwittern.


In der Heide, wegen der Wolfsvorkommen auf Usedom eingezäunt, leben jetzt wieder Schafe.

Nach unserer Rundwanderung statteten wir Zinnowitz einen kurzen Besuch ab. Bei herrlichem Sonnenschein waren viele Urlauber unterwegs. Der krasse Gegensatz zu dem, was wir zuvor erlebt hatten. Ein Eisbecher auf die Hand aber musste sein, bevor es zurück nach Bansin ging.

Um uns das Abendessen zu verdienen, unternahmen wir noch einen Abstecher zur Seebrücke. Da entstanden noch die Beweisfotos mit den himmlischen Preisen, von denen wir bereits am Anreisetag geschockt waren.



Bei uns gab es Gesçhnetzeltes in Metaxasoße, Süßkartoffelpommes und Krautsalat.
