Donnerstag, 8. August 2024
Nach dem abendlichen Regen hatte es sich heute etwas abgekühlt – also perfektes Wanderwetter. Allerdings war der Himmel morgens sehr grau, so dass wir uns noch ein wenig Zeit ließen.
Erstmal gratulierten wir Finni heute, am 8. August, zu seinem 16. Geburtstag im Jahre 2024. Die Zahlen 8/16/24, eine bemerkenswerte Folge. Ob ich die meinen Schülern mal zur Fortsetzung anbiete? Vielleicht erkennen wenigstens die Mathematiker, dass es sich um die Malfolge der 8 handelt.
Jedenfalls packten wir unsere Rucksäcke und los ging es nach Wendefurth, dem Ausgangspunkt des Rundweges.

Die Tour war nicht nur ein Auf und Ab der Gefühle, sondern auch der Wege. An- und Abstiege wechselten sich regelmäßig ab. Mal steinige Abschnitte, dann wieder matschige Untergründe im Tal. Zuweilen fast unwegsames Gelände, weil Rinnsale einige Streckenabschnitte kreuzten oder Brennnessel und andere wilde Kräuter über sich hinausgewachsen waren.
An den Hängen der Rappbode hatten die Naturgewalten sich mächtig ausgetobt. Umgestürzte Bäume (durch Trockenheit und heftige Stürme) hatten sich ihren Weg ins Tal gebahnt und lagen oder hingen quer über den Wegen. Klettern war häufiger angesagt. Im Fluss selbst türmten sich stellenweise ganze Stämme oder riesige Äste, die das Wasser mitgerissen hatte.



Irgendwann nach gut 8 Kilometern erreichten wir die Landesstraße Richtung Rübeland, wo wir durch einen Wegweiser auf den bald folgenden Hauptparkplatz an der Rappbodetalsperre hingewiesen wurden. Massen an Autos von fern und nah standen da herum. Es sah aus, wie der Eingang zu einem Erlebnispark, den/die wir mit unseren Kindern äußerst selten, wenn überhaupt, besucht haben.





So ein Kommerz, dem man dort wieder ausgesetzt wird, wenn man es zulässt. Drei Wege gibt es, die Talsperre anzusehen bzw. zu überqueren. Die Hängebrücke für 7,50 €, mit der Megazipline am Seil nach unten quer über den Stausee „fliegend“ für ab 39 € oder aber man überquert den Staudamm fußläufig und kostenfrei.


Das taten wir, weil Heiko nicht über die Brücke gekommen wäre, da man neben des leichten Schaukelns auch noch den Blick durch den Boden ertragen muss. Von der Brücke aus ging übrigens auch noch Bungee Jumping (freier Fall).
Glücklich und zufrieden, aber in den Knochen auch spürend, kamen wir nach gewanderten 14 Kilometern wieder in Wendefurth an.

Verbrannte Kalorien wurden mit einem zünftigen Bauernfrühstück zum Abendessen inzwischen wieder ausgeglichen.
