Das Jagdschloss Granitz und mehr

Donnerstag, 12.10.2023

Erstes Ziel des heutigen Tages war das Jagdschloss Granitz in der Granitz.

Fürst Wilhelm Malte I. ließ es von einem Berliner Baumeister unter Anregung des Architekten Karl Friedrich Schinkel von 1837 bis 1851 errichten. Der Mittelturm wiederum geht auf die Anregung von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen zurück. Gepflasterte Straßen erleichterten die Anfahrt zum Schloss, zu dem ein Forst und Gasthaus sowie ein Pferdestall gehörten. Um das Wild zu halten und Wildschäden zu verringern, wurde der Granitzer Wald eingezäunt. Torhäuser standen damals an den Zugängen des Wildgatters.

Heute läuft man gemütlich durch den Wald, in dem auch andere „wilde“ Tiere anzutreffen sind.

Nach dem Rundgang durch einige Räume des Schlosses bestiegen wir natürlich auch den mittleren Turm, von dem wir eine herrliche Aussicht hatten.

Weiter führte uns der Weg nach Prora, wo wir uns das KdF-Bad ansahen. So ist es noch ausgeschildert. Touristisch gibt es dort nichts. Ähnlich wie in Olpenitz. Jede Menge Ruinen ringsum und einen Edeka.

Ursprünglich wollten wir noch den Baumwipfelpfad bei Prora erkunden, fuhren dann aber doch nach Thiessow, dem südöstlichen Zipfel Rügens. Dort besuchten wir den Rügen-Markt, offensichtlich ein beliebter Markt in der Region.

Nach dem Käffchen im Quartier ging es auf Nahrungssuche und anschließend noch einmal ans Wasser in Sellin.

Mit Hackbällchen Toskana, Salat und Créme Brülée verwöhnten wir uns zum Abendessen.