Regen, Regen, Regen

Samstag, 12. August 2023

Als wir erwachten, war vom Regen in der Nacht noch alles sehr nass, was uns in unserer Entscheidung, einen Abstecher nach Eckernförde zu machen, nur bestärkte. Nach einem kleinen Wochenendeinkauf ging es los. Vormittags sah der Tag noch recht gut aus. Diesmal standen wir auch nach der Überfahrt mit der Fähre nicht im Regen.

Lobenswert ist an dieser Region, dass es immer auch kostenfreie Parkplätze gibt, von denen wir auch in Eckernförde erneut recht schnell einen in Anspruch nehmen konnten.

Angeblich soll der Stadtname auf Bucheckern verweisen, denn dort, wo sich der Ort heute ausbreitet, soll sich einst ein geschlossenes Waldgebiet von Rotbuchen befunden haben. Wie sonst soll das muntere rote Eichhörnchen in das Wappen von Eckernförde gelangt sein?

Die Stadt ist heute vor allem ein touristisches Zentrum an der Ostsee. Einige Gewerbebetriebe sind hier angesiedelt worden, es gibt einen Hafen und Fischräuchereien. Selbstverständlich auch die „Spirituosenfabrik Behn“, deren Alkoholitäten unser Nachbar in unserer Gegend unter die Menschen bringt.

Trotz des nach kurzem Aufenthalt einsetzenden Regens, der an Stärke immer mehr zunahm, fanden wir einige wichtige bzw. sehenswerte Gebäude. Unter anderem auch „Verkaufsriesen“ wie dm und Rossmann. Regenschirme waren wieder einmal der Verkaufsschlager. Während viele Besucher der Stadt barfuß unterwegs waren und Menschen jeglichen Alters belustigt durch die Pfützen liefen, saßen andere bei Kaffee oder Eis unter riesigen Schirmen und Jalousien vor den Cafés der Stadt. Was für ein Sommer und vor allem was für eine Gelassenheit, mit der wir mit dem Wetter inzwischen umgehen.

Aber zurück zum Sehenswerten der Stadt. Da wäre zunächst die Nicolai-Kirche, die seit Baubeginn in der ersten Hälfte der 13. Jahrhunderts bis heute baulich immer wieder verändert wurde. Dann gibt es ein schönes altes Rathaus, in dem sich das Museum Eckernförde befindet und ein neues Rathaus mit einem Glockenspiel an dessen Fassade.

Am Hafen haben ein paar historische Kutter festgemacht, dazu viele Segelboote im Binnen- und im Stadthafen. Mehrere kleine Werften arbeiten noch. Ansonsten gibt’s Imbissstände mit Fischbrötchen und Cafés. Sehr auffällig ist das Rundsilo am Hafen in der Nähe der hölzernen Klappbrücke.

Weil wir dann doch schon etwas feucht waren, ging es zurück zum Auto und auf den Weg zur Kate.

Allerdings, da waren wir uns schnell einig, mussten wir das Kuchenhaus aufsuchen, um uns mal wieder mit einem Stück Torte zu verwöhnen.

Griechisch wird es dann zum Abendessen. Es gibt Moussaka.