Samstag, 5. August 2023
Nach dem Einkaufen fürs Wochenende war die Stadt Schleswig unser Ziel.
Am Ende des Ostseefjords Schlei liegt das beschauliche Schleswig, das einst eine bedeutende herzogliche Residenz war. Heute lockt es mit einem aus der Altstadt aufragenden gotischen Dom aus Ziegeln, dem schmucken Fischerviertel Holm, einem gemütlichen Hafen und einigen kulturellen Einrichtungen. Es ist ein Ort zum Bummeln.
Zuerst gelangten wir wieder nur über einen kleineren Umweg zum Schloss Gottorf, welches auf der Burginsel liegt, deren Zugangsbrücke derzeit gebaut wird.
Die einstige Pracht des Schlosses ist heute nicht mehr sichtbar, da sämtliche Bauteile im Laufe der Jahrhunderte vereinfacht oder zurückgebaut wurden. Stuck und andere Dekorationen wurden außen wie innen entfernt.
Heute befindet sich im Schloss ein archäologisches Museum.

Etwas schmucklos wirkt auch der barocke Terrassengarten mit einer Herkulesfigur im Spiegelteich und dem neuen Globushaus. Vertrocknete oder ungepflegte Staudenbeete, statt blühender Blumen!









Nach einem Bummel durch die Altstadt und einem Besuch des Doms gelangten wir ins Fischerviertel. Wenn man die heutige Pracht des Viertels mit den liebevoll gestalteten Fischerhäusern sieht, kann man sich gar nicht mehr vorstellen, unter welchen Bedingungen die Fischerfamilien einst dort lebten.









Schließlich kehrten wir im Café Holm ein, um uns an Buchweizentorte, Käsekuchen und Kaffee zu laben.

Die ersten Regentropfen dieses Tages fallen in diesem Moment. Glück gehabt!
Zum Abend gab es grüne Bohnen mit Schmetterlingssteak.